Laufen im Dunklen

25 Okt Laufen im Dunklen


 
Es ist wieder die Zeit im Jahr, in der es heißt: morgens im Dunkeln aufwachen und abends bei Dunkelheit von der Arbeit nach Hause kommen. Wer also im Herbst und Winter nicht auf seine gewohnte Laufeinheit verzichten möchte, muss wohl oder übel im Dunkeln laufen.
 
Wir haben euch deshalb 5 hilfreiche Tipps zusammengetragen:
 
1. Richtige Laufkleidung: Zu später (oder auch früher) Stunde ist es meistens nicht nur dunkel, sondern auch relativ frisch. Ihr solltet deswegen mehrere Schichten Kleidung übereinander tragen. Optimal sind drei Lagen: die erste Schicht transportiert die Feuchtigkeit nach außen, die zweite hält euch schön warm und die dritte Lage schützt euch vor Wind und Regen. Zudem sollte eure Laufkleidung mit Reflektoren versehen sein, damit ihr von euren Mitmenschen (vor allem Fahrradfahrern und Autos!) nicht übersehen werdet.
 
2. Ausrüstung: Ich weiß, eine Stirnlampe ist nicht sonderlich ansehnlich, aber dafür sehr praktisch: viele Laufstrecken sind wenig oder gar nicht beleuchtet (siehe Punkt 3). Eine Stirnlampe kann euch daher den Weg beleuchten und auch davor schützen, in versteckten Schlaglöchern oder auf Ästen umzuknicken.
 
3. Laufstrecke mit Bedacht wählen: Eure übliche Laufrunde wird im Herbst/ Winter wahrscheinlich nicht ausreichend beleuchtet sein. Erkundigt euch am besten im Internet oder bei anderen laufbegeisterten Freunden nach praktischen Laufstrecken bei Dunkelheit. Ein bisschen Abwechslung tut ja auch mal gut!
 
4. Auf Musik verzichten: Musik ist für viele ein ständiger Begleiter im Alltag und gerade beim Joggen kann sie eine nette Motivationshilfe sein. Doch in der dunklen Jahreszeit können Kopfhörer im Ohr ganz schön gefährlich sein. Neben der Sehfähigkeit wird dann auch noch euer Gehör eingeschränkt und es kann schnell dazu kommen, dass der vorbeirasende Fahrradfahrer übersehen wird oder dass ihr das ausparkende Auto zu spät entdeckt. Also lieber auf Musik verzichten und stattdessen einen netten Laufpartner mitnehmen, mit dem ihr euch die Zeit vertreiben könnt.
 
5. Sich belohnen: Zu guter Letzt kommt die Belohnung nach getaner Arbeit. Denn seien wir mal ehrlich: sich nach einem anstrengenden Tag im Büro zum Laufen aufzuraffen ist ja schon schwierig genug. Aber wenn es dann auch noch kalt, dunkel und nass ist, hat man doch wirklich eine Belohnung verdient. Eine warme, wohltuende Dusche ist da genau das Richtige. Danach macht ihr es euch mit einer leckeren Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich und lasst euch von eurer neuen Lieblingsserie berieseln.